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Heidelberg ist eine Großstadt am Neckar im Südwesten Deutschlands. Die
ehemalige kurpfälzische Residenzstadt ist für ihre Schlossruine oberhalb von
Fluss und Altstadt und die Ruprecht-Karls-Universität, die älteste Hochschule
Deutschlands, bekannt und zieht Touristen aus aller Welt an. Mit über 140.000
Einwohnern ist Heidelberg die fünftgrößte Stadt Baden-Württembergs. Sie ist
kreisfreie Stadt und zugleich Sitz des umliegenden Rhein-Neckar-Kreises. Die
dicht besiedelte Metropolregion, in der Heidelberg liegt, wird als
Rhein-Neckar-Dreieck bezeichnet.
Sehenswürdigkeiten
Heidelberg ist eine der wenigen deutschen Großstädte mit einer weitgehend erhaltenen
barocken Altstadt in mittelalterlichen Proportionen, da diese während des Zweiten Weltkriegs von Bombardierungen verschont blieb.
In der Altstadt, die mit 1,6 km Länge eine der längsten Fußgängerzonen Europas hat,
befindet sich auch der Großteil der Sehenswürdigkeiten.
Das Heidelberger Schloss

Hauptartikel: Heidelberger Schloss
Das Heidelberger Schloss ist als eine der berühmtesten Ruinen Deutschlands bekannt. Es steht 80 m über dem Talgrund am Nordhang des Königstuhls und dominiert von dort das gesamte Stadtbild. Im Schloss befindet sich auch das Große Fass. Ursprünglich als Burg errichtet, weiß man heute sonst nur wenig über seine Entstehung. Das Neckartal verengt sich unterhalb und kann dadurch von dieser Stelle aus leicht ?beherrscht? werden. Hier gab es die letzte Furt und später die letzte Brücke vor dem Rheinzufluss. Kurfürst Ludwig III. z. B. brachte als Stellvertreter des Kaisers Sigismunds und als oberster Richter nach dem Konzil von Konstanz im Jahr 1415 den abgesetzten Papst Johannes XXIII. auf das Schloss in Haft. Erst mit Merians Topographia Palatinatus Rheni aus dem Jahr 1615, in der Kurfürst Ludwig V. als derjenige genannt wird, der ?vor hundert und etlichen Jahren hat ein neu Schloss angefangen zu bauen? gibt es erstmals eine recht genaue Beschreibung der Schlossanlage. Sie hatte gerade ihre Zeit als Festung hinter sich. Dreimal wird Schloss und Stadt im 17 Jhdt. erobert und dabei immer wieder zerstört (1622 durch Tilly im dreißigjährigen Krieg, 1689 Zerstörung und 1693 erneute Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch französische Truppen). Das Schloss wurde jedoch stets wieder auf- und umgebaut. Als jedoch in Mannheim eine moderne Residenz entstehen sollte, besiegelte 1764 ein weiterer Brand nach Blitzschlag das Los des damals gerade renovierten Schlosses. Es wurde aufgegeben und die Ruine als Steinbruch (Baumaterial) für das neue Schwetzinger Sommerschloss und später für die Heidelberger Bürger verwendet.
Bis im 19. Jahrhundert Graf Graimberg (um 1830),Victor_Hugo (1842), William Turner (mehrfach zwischen 1817 und 1844) und Mark Twain (1878) das Motiv der traurigen, aber majestätischen Schlossruine vermarkten. Vorausgegangen war die deutschlandweite Empörung gegen die napoleonische Unterdrückung. August von Kotzebue äußerte sich in diesem Sinn. Das zerstörte Schloss wurde zum Sinnbild für patriotische Gesinnung. Den entscheidenden Schub erhielt der Heidelberg-Tourismus mit dem Anschluss Heidelbergs ans Eisenbahnnetz im Jahr 1840. Die Hotels am Bahnhof boomen. Nach den reichen Russen und Engländern im 19. Jhdt. kommen zu Beginn des 20 Jhdt.s immer noch viele Amerikaner, die zum Auslandsstudium Europa aufsuchen, ins romantische Heidelberg.
Die Gebäude: Um einen leicht abschüssigen rechteckigen Hof stehen unterschiedlich alte mehrstöckige Schlossgebäude (Romanik, Gotik bis Renaissance). Die fünf Türme sind nur noch Ruinen. Ein ehemaliger Glockenturm grüßt ins Tal. Dorthin, bis weit über die Rheinebene, schauen die Besucher vom Altan (fürstlicher Balkon). Und wer vom Tal hochschaut, sieht das Blinken der renovierten Fenster im Ludwigsbau. Der ehemals strenge Garten um das Schloss geht mit mancherlei romantischen Verzierung (Grotten, Terrassen) direkt in den Wald das Königstuhls über.
Das Stadtensemble

Das Schloss ist sicher das bedeutsamste Wahrzeichen der Stadt. Aber es ist Teil eines Dreiklangs: Fluss, Brücke, Schloss.
Der offizielle Name der Heidelberger ?Alten Brücke? ist ?Carl-Theodor-Brücke?. Sie gehört zu Deutschlands ältesten Brückenbauten (1248 erstmals urkundlich erwähnt). Es gab viele Vorgängerbauten aus Holz, die der Eisgang unregelmäßig aber sicher wieder mit sich wegriss. Die steinerne Brücke wurde Ende des Zweiten Weltkriegs von der Wehrmacht gesprengt, um die vorrückenden alliierten Truppen aufzuhalten. Bereits 1947 war sie jedoch vollständig rekonstruiert worden.
Bedeutende Kirchen

Die Heiliggeistkirche ist die bekannteste Kirche Heidelbergs. Sie steht mitten im Zentrum der Stadt, nur unweit des Heidelberger Schlosses. Mit ihrer majestätischen Fassade beherrscht sie zusammen mit dem Schloss die Silhouette der Neckarstadt. Sie diente einst als Aufbewahrungsort der berühmten Bibliotheca Palatina, doch während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Sammlung von Handschriften und frühen Drucken von Kurfürst Maximilian I. geraubt und dem Papst als Geschenk überreicht. Demnächst soll eine Restaurierung der Heiliggeistkirche beginnen, bei der unter anderem der Westeingang wieder zum Haupteingang werden soll. Allerdings ist die Heiliggeistkirche nicht die älteste Kirche der Heidelberger Altstadt sondern die Peterskirche. Vermutlich wurde die Peterskirche sogar vor der Gründung Heidelbergs errichtet. Ihr Alter wird auf etwa 900 Jahre geschätzt. Im Spätmittelalter wurde sie zur Universitätskapelle. Sie dient als letzte Ruhestätte für etwa 150 Professoren und kurfürstliche Hofleute. Unter anderem ist hier auch Marsilius von Inghen begraben, der Gründungsrektor der Universität Heidelberg. Zum 400. Geburtstag Martin Luthers wurde an der Ostseite 1883 die Luthereiche gepflanzt. Unweit der Heiliggeistkirche und der Peterskirche befindet sich auch die Jesuitenkirche. Sie ist das Wahrzeichen der Gegenreformation in Heidelberg und bildete einst den Mittelpunkt des ehemaligen Jesuitenviertels. Dementsprechend ist die Jesuitenkirche deutlich jünger als die Heiliggeistkirche und die Peterskirche ? sie wurde 1749 fertiggestellt.
Siehe auch: Benediktiner-Abtei Neuburg, Providenzkirche Heidelberg, St. Vitus
Historische Bauwerke

Das älteste noch erhaltene Gebäude in Heidelberg ist das Hotel ?Zum Ritter?. Es wurde 1592 von einer Tuchhändlerfamilie erbaut. Mit seinem prominenten Standort mitten in der Altstadt gegenüber der Heiliggeistkirche ist es eine der populärsten Sehenswürdigkeiten Heidelbergs.
Am östlichen Rand der Altstadt steht das Karlstor, ein freistehender Torbogen, welcher ein Geschenk der Bürger Heidelbergs an den Kurfürsten Karl Theodor war. Die Bauarbeiten dauerten sechs Jahre und wurden 1781 abgeschlossen. Das Karlstor ist reich dekoriert, unter anderem befinden sich das Wappen des Kurfürsten sowie Porträts von ihm und seiner Gemahlin auf dem Torbogen.
In der Altstadt befinden sich auch zahlreiche historische Gebäude der Universität Heidelberg. Eines der bedeutendsten ist die Universitätsbibliothek. Nicht nur ist die Universitätsbibliothek die zentrale Bibliothek der Universität Heidelberg, sie beherbergt darüber hinaus auch ein Museum mit einer Vielzahl alter Handschriften und Codices welche Teil des enormen Buchbestandes der Universität sind. Unter ihnen ragt insbesondere der Codex Manesse heraus, die umfangreichste und berühmteste deutsche Liederhandschrift des Mittelalters. Die gesamte Bibliothek befindet sich in einem klassizistischen Gebäude aus rotem Sandstein, welches an sich schon eine Besichtigung wert ist.
Siehe auch: Alte Anatomie, Alte Universität, Badischer Hof, Friedrichsbau, Großherzogliches Palais, Haus zum Riesen, Marstall, Palais Boisserée, Palais Morass, Palais Weimar, Rathaus, Sternwarte, Villa Bosch, Wormser Hof, Palais Mittermaier
Museen
Siehe auch: Liste Heidelberger Museen
Der Geschichte der Stadt Heidelberg und der Kurpfalz widmet sich das Kurpfälzische Museum. Die Entstehung verdankt das Museum dem Engagement des französischen Emigranten Charles de Graimberg, der ab 1810 begann sich für die Annalen des pfälzischen Fürstenhauses zu interessieren. Seine Sammlung an Münzen, Waffen, Gemälden und anderen historischen Stücken bildeten den Grundstein für den Bestand des Museums. Auch der bekannte Zwölfbotenaltar von Tilman Riemenschneider wurde schon von Graimberg erworben. 1879 kaufte die Stadt die Privatsammlung auf, und 1908 eröffnete das Museum erstmals seine Pforten im Palais Morass, wo es sich auch heute noch befindet. Der Museumsbestand wurde seit seinen Anfängen stark erweitert, so dass man sich dort heute über die Geschichte der Kurpfalz bis in die frühgeschichtliche Zeit informieren kann.
Eine bundesweit wirkende Gedenkstätte und Museum ist das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma.
Das Völkerkundemuseum beherbergt eine Sammlung von Kunstwerken und ethnografischen Objekten aus Asien, Afrika und Ozeanien. Es bietet einen Einblick in Kunst, Weltsicht und Rituale der Völker jener Gebiete. Das Völkerkundemuseum geht auf das Jahr 1921 zurück und ist heute im Palais Weimar untergebracht. Seit seiner Gründung befindet es sich in der alleinigen Trägerschaft der J. & E. von Portheim-Stiftung, die 1919 von Victor Goldschmidt gegründet wurde. Die umfangreiche Sammlung des jüdischen Gelehrten bildeten den Grundbestand des Museums.
Kunstfreunde werden die Ausstellungen des Heidelberger Kunstvereins und des Museum Haus Cajeth zu schätzen wissen. Der Heidelberger Kunstverein, mit 1800 Mitgliedern einer der größten Deutschlands, ist laut Satzung der Förderung und Vermittlung zeitgenössischer Kunst verpflichtet, das Museum Haus Cajeth hingegen widmet sich der ?primitiven Kunst?.
Besonders erwähnenswert sind weiterhin die Heimatmuseen Heidelbergs. Fünf der vierzehn Stadtteile unterhalten Museen, die die individuelle Geschichte des jeweiligen Stadtteils bewahren und dem interessierten Publikum zugänglich machen.
Die Gedenkstätte des Geburtshauses von Friedrich Ebert in der Pfaffengasse im Herzen der Altstadt vermittelt einen eindrucksvollen Einblick in das Leben der Handwerkerfamilien im Heidelberg der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Mit ihren zahlreichen Sammlungen und Ausstellungen ist die Universität Heidelberg ein Gigant in der Museumslandschaft der Stadt. Viele der universitären Institute und Fakultäten sind im Besitz umfangreicher Bestände, die öffentlich zugänglich sind. Völlig unterschiedliche Fachbereiche wie Ägyptologie, Botanik, Paläontologie oder Zoologie sind auf diese Weise auch dem Laien zugänglich. Die Universität leistet sich sogar ein eigenes Universitätsmuseum. Unter all diesen Einrichtungen ragen zwei besonders hervor: der Karzer sowie die Universitätsbibliothek. Der Studentenkarzer ist Teil des Studentenmuseums in der Alten Universität. Als die Universität noch eine eigene Rechtsprechung über Studenten hatte, diente ein Karzer als Gefängnis für allzu aufsässige Kommilitonen. Generationen von Studenten haben hier eingesessen und mit Schreibutensilien aller Art an den Wänden der akademischen Haftanstalt den Frust über ihre Alma Mater für die Nachwelt konserviert. Neben einer Vielzahl neuerer Bücher beherbergt die Universitätsbibliothek eine der bekanntesten Sammlungen alter Bücher und Schriften. Prunkstück des Bestandes ist die mittelhochdeutsche Liederhandschrift Codex Manesse. Bei der ?Manessischen Liederhandschrift? handelt es sich um die umfangreichste und berühmteste deutsche Sammlung dichterischer Werke des Mittelalters. Ein Faksimile ist ständig in der Universitätsbibliothek zu sehen.
Die alljährliche ?Lange Nacht der Museen? (gemeinsam mit Mannheim und Ludwigshafen) gilt nach Berlin als zweitgrößte Veranstaltung dieser Art in Deutschland.
Einen Abstecher ist auch der Zoo Heidelberg wert. Er wurde 1934 gegründet und zieht jedes Jahr rund eine halbe Million Besucher an. Der Tierbestand umfasst etwa 1000 Tiere aus 200 Arten.
Theater
Das Theater der Stadt Heidelberg ist der größte Theaterbetrieb der Stadt, ein kommunales Vier-Sparten-Theater mit Musik-, Sprech-, und Tanztheater sowie einem eigenen Ensemble für Kinder- und Jugendtheater. Hauptspielstätten sind die ?Städtische Bühne?, das Kinder- und Jugendtheater ?Zwinger 3? und die Studiobühne ?Zwinger 1?. das Theater wurde 1853 mit einer Aufführung von Friedrich Schillers Die Braut von Messina eröffnet. Das Stadttheater organisiert auch die Schlossfestspiele im Heidelberger Schloss.
Auch die Universität Heidelberg unterhält mit dem Romanischen Keller ein eigenes Theater. Es ist das größte Forum für studentisches und freies Theater in der Neckarstadt. Die Reputation des Romanischen Kellers reicht weit über Heidelberg hinaus.
Ein Theater mit einem ganz anderen Stil ist das Zimmertheater. Ursprünglich von fünf jungen Schauspielern aus purer Notwendigkeit 1950 gegründet, hat es bis heute seinen Kleintheater-Charme erhalten. Durch seine Erst- und Uraufführungen ist das Zimmertheater auch über die Grenzen Heidelbergs hinaus bekannt geworden. Es ist das zweitälteste Privattheater Deutschlands. Das Zimmertheater wird von dem Förderverein der Freunde des Zimmertheaters finanziell unterstützt.
Das Taeter Theater ist eines der jüngeren Theater Heidelbergs ? es wurde 1984 gegründet, 1987 fand es in der alten Tabakfabrik Landfried sein Zuhause. Der Name des Theaters ist ein Wortspiel mit den Begriffen Theater und Täter, welches auf das Prinzip der Gruppe hinweist: Am Anfang steht die Tat ? alles andere wird sich ergeben.
Das Puppentheater Plappermaul ist ein Theater, das ein Programm vor allem für jüngere Zuschauer anbietet. Erwähnenswert ist weiterhin das Roadside Theater, das englischsprachige Theater der US-Streitkräfte in Heidelberg. Es bietet ein angelsächsisch geprägtes Theaterprogramm an, welches sich an den Stil amerikanischer ?community theaters? anlehnt. Weitere Theater in Heidelberg, die über eine eigene Spielstätte verfügen, sind das Augustinum, die Bühne 14, das Cabaret Kleinkunst im Anna-Blum-Haus, das Stephge, die Theaterwerkstatt Heidelberg, das TiKK sowie das UnterwegsTheater und die Theatersport Gruppe ?Drama Light?.
Flora und Fauna
Da Heidelberg in einer der wärmsten Regionen Deutschlands liegt, gedeihen hier für mitteleuropäische Verhältnisse einige Besonderheiten, wie etwa Mandel- und Feigenbäume, oder auch ein Ölbaum im Freiland (Gaisbergstraße). Der Balkon der Stadt mit vielen exotischen Gewächsen ist der Philosophenweg gegenüber der Altstadt. Dort wurde 2000 auch wieder erfolgreich mit dem Weinanbau begonnen.
Außerdem gibt es in Heidelberg eine vitalste freilebenden Populationen des neueeingebürgerten Halsbandsittichs sowie eine freilebende Population der neueingebürgerten Schwanengans, die man vor allem auf der Neckarinsel vor Bergheim und auf den Neckarwiesen antreffen kann. (Naturschutzfachlich wird aber auch auf die vielfältige Problematik solcher Neueinbürgerungen verwiesen).
Innenstadt
Der älteste Stadtteil Heidelbergs ist die Altstadt. Er befindet sich auf der Südseite des Neckars und beinhaltet den zwischen Neckar und Königstuhl gelegenen historischen Kern der Stadt. Die meisten Sehenswürdigkeiten Heidelbergs, wie das Heidelberger Schloss, befinden sich in der Altstadt. Wegen ihres reichen kulturellen Erbes bewarb sich Heidelberg 2004 und 2007 um eine Anerkennung der Altstadt als Weltkulturerbe der UNESCO. Ebenfalls zu diesem Stadtteil gehören die weiter außerhalb gelegenen Gebiete die Molkenkur, der Kohlhof sowie der Speyerer Hof.
Der andere Heidelberger Stadtteil, der zusammen mit der Altstadt die Innenstadt bildet, ist das westlich der Altstadt gelegene Bergheim. Das ehemalige Dorf Bergheim ist älter als die Altstadt. Überreste menschlicher Besiedlung lassen sich bis in die frühe Steinzeit zurückverfolgen. Bergheim wurde 769 erstmals im Lorscher Kodex urkundlich erwähnt. 1392 wurde das Dorf Bergheim aufgelöst und die Bewohner in die schnell wachsende Residenzstadt Heidelberg zwangsumgesiedelt.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Heidelbergs
Die Stadt Heidelberg wurde im 12. Jahrhundert gegründet, kann aber auf eine Geschichte zurückblicken, die bis in keltische und römische Zeiten zurückreicht. Heidelbergs Ruhm und Bedeutung entstanden in dem 500 Jahre dauernden Abschnitt der Geschichte, als die Stadt zwischen dem 13. Jahrhundert und dem Jahr 1720 Residenz der Pfalzgrafen bei Rhein und Hauptstadt der Kurpfalz war.
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