Schloss Mannheim wurde ab 1720 von Kurfürst Carl Philipp (1661-1742) als neue Residenz erbaut und zählt während seiner Glanzzeit im 18. Jahrhundert zu den wichtigsten europäischen Residenzen. Unter Carl Theodor (1724-1799) und Elisabeth Auguste (1721-1794) entwickelte sich der Mannheimer Hof zu einem vielgerühmten "Musenhof", an dem Musik und Theater ebenso wie Kultur und Wissenschaft gepflegt wurden. Im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört, wurden nach dem Krieg der Mittelpavillon mit der Prunktreppe und den berühmten Deckengemälden von Cosmas Damian Asam, der Rittersaal sowie die Schlosskirche wiederhergestellt. Nach umfangreichen Umbauten präsentiert sich das Schloss seit 2007 in seinem Mittelteil wieder in seiner früheren Pracht. Auf der einen Seite des imposanten Treppenhauses wurden vier Prunkräume aus der Zeit des Kurfürsten wiederhergestellt und mit den Originalwandteppichen sowie dem badischen Hofsilber, Möbeln und Gemälden ausgestattet.