In seinen Ursprüngen geht das Siebenbürgische Museum auf eine 1968 gegründete Heimatstube zur traditionellen Kultur der Siebenbürger Sachsen zurück. Die Dauerausstellung wurde 1997 erweitert und komplett neu gestaltet. Neben einer Studiensammlung zu Kunsthandwerk, Grafik und Textilien beherbergt das Museum Objekte zu verschiedenen Themen wie Geschichte, Stadtkultur, ländlicher Alltag, alte Heimat und neue Heimat, kirchlich begleitetes Leben, Trachten und Heimtextilien sowie sakrale Kunst und Gemälde und Skulpturen siebenbürgischer Künstler.
An der nordwestlichen Ecke des mittelalterlichen Mauerrings erhebt sich der mächtige Haspelturm, der 1340 nach einem Stadtbrand auf die innere Stadtmauer aufgesetzt wurde. In seinem Innern befindet sich heute das Eberbacher Zinnfigurenkabinett. In figurenreichen Dioramen werden historische Ereignisse wie in einer Momentaufnahme präsentiert. Die Themen, zum Beispiel die Belagerung einer Burg oder eine Parade des Badischen Leibgarde-Corps, werden in regelmäßigen Abständen ausgetauscht.